Trotz aller Versuche nimmst du einfach nicht ab? Daran könnte es liegen

by Nadine | 28/09/2017

Der ständige Kampf um das perfekte Wohlfühlgewicht kann wirklich anstrengend sein. Man glaubt, wirklich alles richtig zu machen. Dennoch wollen die Pfunde einfach nicht purzeln. Schließlich isst man keine Süßigkeiten mehr, versucht spät am Abend nichts mehr zu essen und Sport treibt man auch noch sehr viel. Aber die hartnäckigen, überflüssigen Kilos wollen einfach nicht weggehen.

Das kann viele Gründe haben. Denn schon ein kleiner Fehler in den täglichen Gewohnheiten kann all die anderen Mühen zunichtemachen.

Daher hier die häufigsten Störfaktoren, die den Gewichtsverlust aufhalten können:

 

  1. Zu wenig Flüssigkeit

Nicht nur was wir trinken, sondern auch die Menge, ist wichtig. Dass Softdrinks und viele Fruchtsäfte zu viel Zucker enthalten, sollte allseits bekannt sein. Daher ist Wasser immer am besten geeignet. So kann ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit schon mal den Appetit zügeln und damit beim Abnehmen helfen. Viele Menschen verwechseln Durst auch häufig mit Hunger. Daher kann es nützlich sein, erstmal etwas zu trinken, wenn man Hunger verspürt und kurz abzuwarten. Wenn das Hungergefühl bleibt, sollte man den Körper natürlich die Nährstoffe nicht vorenthalten. Reichlich Flüssigkeit ist also sehr wichtig beim Abnehmprozess.

 

  1. Reiner Ausdauersport

Ausdauersport, wie Joggen oder Radfahren, ist natürlich gut und auch wichtig. Aber zum Abnehmen darf auch Krafttraining nicht fehlen. Denn je mehr Muskeln wir haben, desto mehr Kalorien verbrennen wir. Also je mehr Muskelmasse wir durch Krafttraining aufbauen, desto mehr Energie verbrauchen wir auch.

 

  1. Training auf nüchternen Magen

Häufig wird angenommen, dass Sport auf nüchternen Magen das Beste ist, weil dann Fett verbrannt wird. Nicht ganz. Denn wenn wir auf leeren Magen Sport treiben, greift der Körper zwar tatsächlich auf eigene Reserven zurück, allerdings auf unsere Muskeln und nicht auf das ungeliebte Fett.

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  1. Partner

Das haben mittlerweile schon mehrere Studien nachgewiesen. Pflegt ein Partner in einer Beziehung ungesunde Lebensgewohnheiten, lässt sich der andere häufig auch dazu verleiten. Abends zusammen auf der Couch eine Tüte Chips oder fettiges Essen, weil er es so gerne mag oder doch lieber noch eine Runde im Bett kuscheln, als aufzustehen und Sport zu treiben? Kommt vielen bekannt vor. Dabei können von einem gesunden Lebenswandel beide profitieren.

 

  1. Mahlzeiten auslassen

Mal wieder Stress bei der Arbeit oder einfach keinen Appetit? Dennoch sollte man Mahlzeiten auf keinen Fall einfach so ausfallen lassen. Denn dadurch fährt sich der Stoffwechsel herunter und der Körper geht in den Sparmodus. Kalorien werden für schlechte Zeiten gespeichert. Also genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich möchte. Daher ist eine regelmäßige, gesunde Ernährung essentiell.

 

  1. Zu wenig Schlaf

So banal es auch klingt. Aber unser Körper braucht wirklich genügend Schlaf, um sich zu regenerieren. Schließlich brauchen wir die Energie für die wichtigen Trainingseinheiten. Außerdem kann Schlafentzug Heißhungerattacken am nächsten Tag fördern und das will wohl keiner.

 

  1. Zu wenig Gemüse

Ebenfalls eine altbekannte Regel: 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag sollten es sein. Das ist nicht nur gesund, sondern Gemüse hat auch wenige Kalorien, so dass man sich davon ruhig ordentlich satt essen kann. Außerdem bleiben nach der Pflanzenkost die Heißhungerattacken aus und man fühlt sich länger satt.

 

  1. Zu viele Snacks

Das Problem mit den vielen Snacks ist, dass man häufig gar nicht merkt, wie viel man so ganz nebenbei isst. Dadurch kann die Kalorienaufnahme schnell steigen, ohne dass man sich dessen überhaupt bewusst ist.

 

  1. Langeweile

Gerade wenn man zu Hause ist und nichts weiter zu tun hat, geht man schnell mal zum Kühlschrank. Dabei sollte man sich fragen, ob man jetzt wirklich Hunger hat oder ob einen nur langweilig ist. Eine bewusste Ernährung ist wichtig!

 

  1. Kleidung

Weite Kleidung ist bequem und man fühlt sich automatisch schlanker, schließlich sieht ja keiner die paar überflüssigen Pfunde. Allerdings tendieren viele Menschen dann auch häufig dazu, mehr zu essen, weil die Kleidung ja eh gemütlich sitzt und nicht spannt.

 

  1. Selbstbetrug

Eigentlich will man sich ja wirklich an den neuen Ernährungs- und Trainingsplan halten. Aber das fällt so schwer. Wenn man dann den Tag gut überstanden hat, belohnen sich viele am Abend mit einer extra großen Portion Schokolade. Oder weil man ja so ein gesundes Mittagessen hatte, kann man sich auch ruhig das kalorienhalte Dessert erlauben. So kann es sogar passieren, dass viele Menschen auf einmal noch mehr ungesunde Produkte zu sich nehmen, als vorher.

 

  1. Kein Frühstück

Viele Menschen haben morgens weder die Zeit, noch den Appetit irgendetwas zu frühstücken. Dabei versetzt sich der Körper aber ohne Frühstück in den Ruhezustand und der Stoffwechsel fährt sich herunter. Deshalb sollten morgens ausreichend Proteine und Kohlenhydrate verzehrt werden, damit man genug Energie für den Tag hat.

 

  1. Große Portionen

Das hat Oma damals schon gesagt: Der Teller wird leer gegessen. Dabei sind die Portionen häufig viel größer, als der Körper in dem Moment eigentlich braucht. Kleine Servierteller können dabei helfen, dass man wieder mehr auf seinen Körper und sein Sättigungsgefühl hört.

 

  1. Zu wenig Sport

Ohne eine gesunde Ernährung läuft gar nichts. Das ist klar. Dennoch ist auch genügend Bewegung wichtig. Es macht nicht nur Spaß, sondern regt auch den Stoffwechsel an und gibt ein ganz neues Lebensgefühl.

 

  1. Zu viel Gesundes

Ja, auch zu viele gesunde Lebensmittel können irgendwann schlecht für den Körper sein. Eigentlich geht man davon aus, seinem Körper etwas Gutes zu tun. Aber wenn man zu viel Nüsse, Avocados oder Bananen isst, nimmt auch jede Menge Kalorien zu sich, die irgendwann auch dick machen können.

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